Die 5 besten Methoden für die Oberflächenbehandlung von Kunststoff

Plasmatische Oberflächenbehandlung – 5 interessante Methoden

Der berühmte Maler Salvador Dali stellte bereits im Jahre 1931 ein prägnantes Sinnbild von heute modernen Plasmabehandlungen dar. Zugegebenermaßen ist das herangezogene Beispiel künstlerischer Freiheit etwas extrem, doch die von diesem Maler auf Leinwand dargestellten zerfließenden Uhren machen das Prinzip von Oberflächenbehandlungen mit Hilfe von Plasmen für eine normale Erklärung sehr gut deutlich.

Die Methoden sind:

  1. Wasserabweisende Oberfläche der Karosserie durch Plasmabehandlung
  2. Aerodynamische Fahrzeugbeschichtung von Rennwagen
  3. Messer wetzen statt plasmatischer Oberflächenbehandlung?
  4. Silberschmuck reinigen mit ionisierter Flüssigkeit
  5. Oberflächenbehandlung von PVC, Fliesen oder Glasscheiben

Die tiefergehende Bedeutung des Wortes „Plasma“, nämlich „Gebilde“ im Zusammenhang betrachtet mit der Wortverwendung „Kunststoff“ für alles, was nicht unmittelbar der gedeihenden Natur entstammt, macht grundsätzlich schon den Sinn dieser fremdartig wirkenden Bezeichnung deutlich. Plasmabehandlungen von Oberflächen werden hauptsächlich auf den Gebieten der Fahrzeugtechnik in Form von Beschichtungen, oder auch auf dem Reinigungssektor angewandt. Ebenso finden plasmatische Behandlungen von Oberflächen auch in Form von Ätzungen oder auch Versiegelungen statt.
Das Prinzip einer solchen Kunststoffoberflächenbehandlung besteht darin, dass die atomare Struktur der Kunststoffoberfläche mit Hilfe des Plasmagebildes verändert wird, und somit aufnahmefähiger oder abweisender gegenüber den Stoffen wird, mit denen die Oberfläche normalerweise konfrontiert ist. Eine plasmatische Oberflächenbehandlung reduziert den Verbrauch von zusätzlichen Bearbeitungsstoffen, die ohne eine solche Behandlung in kürzeren Zeitabständen erfolgen müsste, damit der gleiche Effekt erzielt wird. Im Bereich der Fahrzeugtechnik sind hier gleich zwei Beispiele angeführt, die eine solche Behandlung deutlich machen:

1) Wasserabweisende Oberfläche der Karosserie durch Plasmabehandlung:

Karrosseri nach obereflächenbehandlung mit Plasma
Karrosseri nach obereflächenbehandlung mit Plasma

Normales, unbehandeltes Aluminiumblech besitzt eine ziemlich geringe chemische Dichte. Das zeigt beispielsweise der Vergleich von Blei und Aluminium. Im Vergleich ist Blei schwerer, besitzt also eine höhere Dicht, und wäre von sich aus wasserabweisender als Aluminium. Nur wären Fahrzeuge viel zu schwer, wären sie aus Blei konstruiert.

Um einen wasserabweisenden Effekt jedoch zu erzielen, wird die Oberfläche des normalen Aluminiumbleches behandelt und geht eine Verbindung damit ein. Die schützenden Lacke, die aufgetragen werden, werden nicht nur oberflächlich aufgetragen, sondern sozusagen eingebrannt. Die Konsistenz dieser Lacke ist demnach ein Qualitätsmerkmal im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit des Fahrzeuges. Genauso auch die Konsistenz der Reinigungsmittel, die zur Autopflege genutzt werden. Viele Fahrzeugbesitzer wachsen Ihre Autos in regelmäßigen Abständen, damit Schmutz von der Straße sich nicht in den Lack eingräbt, sondern leicht bei Regen oder bei der Autowäsche heruntergespült wir.

2) Aerodynamische Fahrzeugbeschichtung von Rennwagen

Auch im Formel-1-Sport oder bei anderen Rennsportautos werden plasmatische Beschichtungen erforscht, die die Reibungs- und damit Angriffsfläche der physikalischen Fliehkraft verkleinert. Lesen sie mehr bei Autoparts24. Hierbei spielen wie bei allen plasmatischen Oberflächenbehandlungen viele Kriterien eine Rolle. Neben der Dichte der Lackstruktur, die – genauso wie im oben genannten Beispiel – möglichst Schmutz- und Wasserabweisend sein muss, sollte dieser Lack die energetischen Kräfte des Fahrtwindes aufnehmen und möglichst effektiv in Schubkraft in die erwünschte Richtung umwandeln können. Auch die Beschichtung der Reifen und deren Profil ist ein Kriterium, welches über Sieg und Niederlage im Rennsport mitentscheidet.

3) Messer wetzen statt plasmatischer Oberflächenbehandlung?

Beides ist im Grunde genommen genau das Gleiche. Der Effekt, eine scharfe Messerklinge zu haben, lässt sich jedoch mit der richtigen Plasmabehandlung in Form des Reinigungsmittels des Messers schneller erzielen. Die alte Zigeunersitte scheint hiermit ausgedient, in Großschlachthöfen jedoch ist Zeit Geld und wer da mit stumpfen Messern ans Werk geht, kostet den Betrieb Unmengen an Geld. Die Oberfläche der Messerklinge wird mit Hilfe einer plasmatischen Beschichtung insofern verändert, als dass die atomare Struktur und somit deren Drehungsgeschwindigkeit der sich in der Messerklinge befindenden Atomteilchen beschleunigt, und an der abgeflachten Kante, der scharfen Klinge also, somit für eine Schärfung bei Benutzung und Reinigung sorgen.

Das Prinzip des Messerschärfens über Nacht unter einem pyramidenförmigen Körper ist ähnlich. Dass die alten Ägypter Pyramiden bauten, hat nicht allein spirituellen Charakter, sondern ist auch der genau berechneten Nutzung von Energieströmen der Sonne geschuldet. Die Sonnenstrahlen, die sich auf einem Punkt bündeln, besitzen einen deutlich höheren Energiegehalt, als die, die sich verteilen. Das kann mit einem Prisma, einem Brennglas deutlich unter Beweis gestellt werden.

Nach diesem Prinzip wurden die Pyramiden gebaut, nach diesem Prinzip funktionieren auch unsere heutigen Solarstromanlagen, die die aufgenommene Naturenergie durch einen Transformator, sprich: Umwandler in nutzbare Energie übersetzen. Bei den Pyramiden wird also ein Raum mit Energie angereichert, der die atomare Struktur der sich darin befindenden Gegenstände beeinflusst.

4) Silberschmuck reinigen mit ionisierter Flüssigkeit

Früher wurde Silberbesteck und Silberschmuck in dunklen, trockenen Schubladen, am besten noch mit einem dunklen Tuch überdeckt, verstaut und kamen nur zu seltenen Gelegenheiten wie Familienfeiern auf den Tisch. Trotz dieser schonenden Behandlung ist heute viel Silberbesteck zu beobachten, welches durch Luftoxidation angelaufen ist. Der Glanz ist bei diesen Bestecken ab, und sie wirkt nicht mehr silber-glänzend, sondern bläulich bis schwarz.

Die Entdeckung, Silber mit ionisiert aufgeladenem Wasser zu behandeln, ist bereits fast 20 Jahre alt. Die Ionen, die sich in diesem aufgeladenen Wasser befinden, wirken auf die atomare Struktur der Silberanteile ein und erwirken somit einen Umkehrprozess der Oxidationsschäden. Da Silber ein Element mit einer äußerst hohen Dichte ist, ist es hier – im Gegensatz zu anderen Edelmetallen – einfacher, einen solchen Rückkehrprozess zu bewerkstelligen, da die optische Verunreinigung nicht so schnell in die Tiefe geht.

5) Oberflächenbehandlung von PVC, Fliesen oder Glasscheiben

Oberfläche mit Plasma behandelt.
Oberfläche mit Plasma behandelt.

PVC-Fußböden oder auch Laminat sind weichere Kunststoffe, als Parkett es ist. Somit sind sie auch Schmutz- und bakterienanfälliger. Chemisch hergestellte Fußbodenreiniger können dabei plasmatische Gebilde beinhalten, die bei der Reinigung nicht alleine den Staub und Dreck entfernen, sondern auch eine Versiegelung Poren des Fußbodens erzielen.

Meistens erfolgt das in Form einer Fußbodenlotion, die nach der Reinigung von Staub, Fett und Schmutz aufgebracht wird. Jedes Reinigungsmittel wirkt auf die Oberfläche, auf die es aufgetragen wird ein. Je dichter beim Fußboden die Struktur ist, umso schneller kann dann eine normale Reinigung mit einem einfachen Besen oder Staubsauger erfolgen. Wenn das chemische Gebilde des Reinigungsmittels dann auch noch antistatisch wirkt, wie das, welches für Bildschirme, die eine höhere elektrische Frequenz aufweisen genutzt wird, dann erfolgt die Reinigung fast automatisch nur noch durch Lüften und Durchzug. Die Zeitintervalle der notwendigen Reinigung also verringern sich bei dem richtig auf den Fußboden abgestellten Reiniger.

Eine Plasmabehandlung von Fliesen beispielsweise kann in Großküchen oder auch im Privathaushalt ebenfalls viel wertvolle Zeit einsparen, indem eine fettabweisende Beschichtung aufgetragen wird. Somit kann auch viel heißes Wasser gespart werden, welches für die Reinigung von Fetten und Ölen normalerweise notwendig ist.

Fazit:

Mit oben genannten Beispielen wurde das Prinzip der Plasmabehandlung deutlich gemacht. Durch physikalisch an die zu behandelnde Oberfläche optimierte Beschichtungen erhöht sich die Lebensdauer der Kunststoffoberfläche unter der Beschichtung und die Qualität der schnellen Reinigung nimmt zu. Auf diesem Gebiet kann aber keine Pauschalempfehlung ausgesprochen werden, da die Anzahl der Kunststoffe und die Anzahl der Stoffe, womit diese bearbeitet werden nicht weniger hoch different ist, wie die Ansprüche, die der Verbraucher oder Nutzer der jeweiligen Kunststoffoberfläche an diese stellt.

Eine gewerbliche Großküche hat andere Behandlungsansprüche an Hygiene und Reinigung von Böden, Fenstern, Gegenständen und Wänden als ein privater Haushalt. In jedem Fall jedoch macht es Sinn, bereits beim Kauf neuer Kunststoffe zu bedenken, wie diese möglichst lange halten und dabei aussehen können, wie neu. Ein mit Bedacht gewähltes Mittel zur Behandlung kann dabei diese normalerweise erstrebenswerte Wirkung zu einem gewichtigen Teil mitbestimmen.

Wie in der menschlichen Haut auch die Zellen geschützt werden müssen, kann es aber auch hier Bedürfnisse geben, schlechte Zellen zu absorbieren und von den gesunden zu trennen. Plasmatische Oberflächenbehandlung zielen mit demselben Prinzip auf eine gesunde und hohe Langlebigkeit der Kunststoffe. Verringerter Reinigungs- und Produktionsaufwand an Kunststoffen wäre bei Rücktritt von zu hohen Erwartungshaltungen ein guter Schritt in Richtung Umweltschutz.

One thought on “Die 5 besten Methoden für die Oberflächenbehandlung von Kunststoff

  • Februar 4, 2018 at 11:50 am
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    Alles hat super geklappt. Pünktlich, freundlich und faires Preis 🥇 5 Sterne

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